Nachdem ich meine beliebtesten Manga-Panele vorgestellt habe bringe ich heute(nachdem das hier schon seit 2 monaten eigentlich fertig war) hier eine Top Ten Liste meiner Lieblingsspiele. Bis auf ein paar sichere Einträge fiel es mir richtig schwer die Liste zu erstellen, da ich über die Jahre doch ziemlich viele Games sehr ausgiebig gezockt habe. Am Ende hab ich noch ein paar Alternativen aufgezählt, die es auch fast in die Liste geschafft hätten. Die Liste erhebt im übrigen keinen
Anspruch auf Richtigkeit und kann jederzeit verändert bzw. ergänzt werden.
1) The Legend of Zelda – A Link to the Past (snes)
Als ich mir damals das snes zu Weihnachten gewünscht hatte, gab es nur ein Spiel das ich dazu wollte: ZELDA III. Nun, ich muss zugeben, dass meine einzige Informationsbezugsquelle damals das Club Nintendo Heft war, aber trotzdem ich hab mich so hulle auf das Spiel gefreut.
Meine Erwartungen wurden auch nicht enttäuscht. Das Spiel fesselte mich von der ersten Sekunde und hat mich über Monate hinweg von der effektiven Schulteilnahme abgehalten. Das Besondere für mich war auch, dass ich im Wettstreit zu meinem Bruder stand, der zu der Zeit arbeitslos war und daher früh Zeit hatte, er spielte wenn ich in der schule war und ich musste mir dann anhören was er in der Zeit tolles erreicht hatte.
Ich versuchte dann aufzuschließen bzw. ihn wieder zu überholen. Am Ende hat er trotzdem den Endboss vor mir besiegt :/ Na ja, war auch mein erstes “richtiges” Game, davor hatte ich also im Eigenbesitz nur Sport-games und Jump’n Runs. Daher war ich von diesem Action-Adventure so gefesselt, und es hat die Liebe zu diesem Genre für mich begründet
Die tägliche Hatz nach Herzteilen oder Fortschritt im Spiel war einfach ein herrliches Gefühl. Mit dieser Naivität ohne Vorwissen an die Sache heranzugehen, dieses Gefühl hatte ich danach eigentlich kaum noch bei Spielen, da hatte ich dann ja schon Erfahrung und wusste prinzipiell was das Spiel von mir wollte. Nur bei meinem ersten RPG für snes, Mystik Quest Legend, hatte ich ein ähnliches Gefühl, allerdings nur ganz am Anfang, da ich mich nicht so sehr mit der Anleitung beschäftigt hatte und ich keine Ahnung von RPGs im Allgemeinen hatte.
Nachdem ich Zelda das erste mal dann durchgespielt hatte, wollte ich es sofort noch mal durchspielen, was vor allem daran lag, dass mein Bruder es mit 39 Versuchen und ich mit 136 abgeschlossen hatten. Was nicht heißt das ich ständig gestorben wäre, sondern nur einen sehr spaßigen Bug dokumentiert, den das Spiel im Original snes Modul beherbergte. Es wurden in der Endabrechnung nicht die Tode pro Verlies gezählt, sondern wie oft man abspeicherte. Daher hatte ich auch so viel und mein Bruder so wenig. Bis ich das aber genau wusste, war ich schon sehr gefrustet auf meinem weg ein Spiel mit möglichst wenigen Versuchen abzuschließen. Als ich dann aber wusste, dass ich nie speichern darf wenn ich ein Spiel mit 000 abschließen will, wurde klar was zu tun war. Einfach am Stück durchspielen ohne zu sterben und ohne zu speichern. Das dauerte knapp 6 stunden, inklusive halbe Stunde Pause für eine Dose Spaghetti. Dabei hatte ich alle Items und alle Herzteile gesammelt sowie in den Verliesen jeweils Karte und Kompass geholt, aber sonst abgekürzt was ging. Und noch heute thront im Modul das legendäre 000 Game!
Auch heute noch muss jedes Spiel den Vergleich mit Zelda III standhalten, wenn ich es als gut befinden soll. Das Gefühl einfach mal zu starten, durch die Gegend zu laufen, irgendwas tolles zu finden, war einfach großartig und ich nenne das das “Zeldagefühl”. Das bekommt man auch zumeist bei anderen Spielen der Zelda-Reihe. Aber nie wieder war es so stark wie in diesem Teil, was ja nicht verwunderlich ist. Mario Kart 64 hat auch nicht mehr so geflasht wie Super Mario Kart
Mittlerweile hab ich die GBA Version des Spieles und hab es mal wieder durchgespielt nach sehr langer zeit und muss sagen, das viele neuere Spiele sich einfach mal eine Scheibe davon abschneiden sollten. Denn lieber gut kopiert als schlechtes original!
2) Freespace – The great War (PC)
Mein zweites Spiel, das ich mir überhaupt für den PC gekauft hatte, und wie bei Starcraft bevor ich überhaupt einen PC hatte! Aber als ich durch die Bad Kissinger Innenstadt lief und am Bertelsmann-Club(?) Laden vorbeiging, fiel mir der Stapel mit PC-Spielen für 10 D-Mark auf, und dkonnte ich einfach nicht nein sagen. Im Nachhinein muss ich ehrlich sagen, so gut habe ich selten 10 D-Mark investiert.
Meine erste Weltraum-Simulation die ich gespielt habe und sie hat mich direkt gefesselt. Das Hud, die Story einfach alles perfekt. Man kann übeWing Commander schwärmen wie man will, dieses Spiel find ich 100 mal besser. Der Kampf ums überleben, nicht ums gewinnen ist einfach wesentlicaufreibender als wenn man auf einen Gesamtsieg zuarbeitet, und das niederschmetternde Gefühl nach einer Mission gesagt zu bekommen, dass mazwar erfolgreich war, aber die Shivaner im Gegenzug zwei andere Systeme überrannt haben und man diese aufgeben muss, und dadurch der eigenErfolg in der letzten Mission völlig sinn- und nutzlos war.
Und was auf keinen Fall unerwähnt bleiben darf: Das Intro mit lt. ARSCH. Man kann über deutsche Übersetzungen sagen was man will, das ist abedas Beste was ich bisher gehört habe! Und auch der Nachfolger Freespace 2 hat mich dann sehr gefesselt, auch wenn ich das Spiel damals auf meinem Rechner gerade so zum laufen brachte und alle anderen Spiele von meiner 2,5 GB Festplatte dafür deinstallieren musste^^. Ich bin sogar extra mit dem Zug nach Bad Kissingen gefahren um das Game am Releasetag zu bekommen. Dann vom Bahnhof in 15 Minuten zum Laden und wieder zurück, um nicht zwei Stunden warten zu müssen! Unvergesslich, das hab ich bei mehreren Spielen so gemacht^^.
3) Civilization 2 (PC)
Ein Spiel, dass man wohl gut mit: “Nur noch eine Runde, nur eine Stadt, huch es ist ja 6 Uhr früh” beschreiben kann. Es gibt eigentlich nur ein rundenbasierendes Strategiespiel, das mich so gefesselt hat wie civ2, und das steht auch mit in der Liste hier.
Das Spiel an sich glänzt mit spartanischer Grafik, launenhafter KI, kleinen Bugs und miserabler Übersetzung. Trotz der Schwächen zieht einen das Spiel sofort in seinen Bann und lässt einen nicht mehr los. Städte bauen, Straßen anlegen, neue Sachen erforschen, Diplomatie mit anderen oder einfach Krieg führen. Am Ende darf man dann sogar Richtung Alpha Centauri fliegen um das Spiel auf nicht militärische Weise zugewinnen.
Aber das Fesselnste waren doch die Spielziele, die man sich selber gesetzt hatte, z.B. alle Weltwunder selber bauen, oder Panzer vor 1500 entwickeln, die ganze Welt nur mit Hubschraubern zu erobern oder einfach die ganze Welt mit eigenen Siedlungen zupflastern bevor die offizielle Spielzeit im Jahre 2020 ausläuft.
Das Spiel habe ich so häufig gezockt, dass ich die Tastatursteuerung auswendig konnte und so häufiger den Townbug erreichte, bei den man das Stadtfenster nicht mehr schließen kann, wenn man zu viele Operationen hintereinander gleichzeitig ausführt. Also extremes Tastenhämmern, aber es gab ja eine autosave Funktion die solche Bugs dann doch verzieh. Vor allem war es noch ein Spiel ohne gute autobau Funktion, wenn man also wollte, dass eine Stadt schnell entwickelt wurde, musste man das von Hand machen, und das wurde so ab 50 Städten ein Klick- bzw. Tastenstakkato ohnegleichen. Auch fehlten andere Komfortfunktionen die bei heutigen Games Standart sind, sodass man noch wirklich zum Erfolg hinarbeiten musste.
Wenn ich drei Spiele aussuchen müsste und damit alleine die restliche Existenz auskommen müsste, dieses wäre definitiv eines davon!
4) Master of Orion 2 (PC)
Kurz: Das beste Weltraumstrategiespiel, das jemals programmiert wurde (bis jetzt, 09.09.2008 20.17 Uhr)
Lang: Was Civilazion 2 im Allgemeinen war, war Master of Orion 2 im speziellen Untersegment der rundenbasierenden Weltraumstrategiespiele. Hier steht dieses Spiel unangefochten an Platz 1 und nimmt es auch heute noch mit jedem Herausforderer auf, der töricht genug ist um eine Runde gegen es anzutreten. Das Spiel hat praktisch alle relevanten Elemente eines Strategiespiels perfekt umgesetzt.
Natürlich gibt es neuere Spiele, die immer mal einen Punkt besser umgesetzt haben, aber dafür in den anderen Punkten schlechter sind. Nehmen wir z.B. Imperium Galactica 2. Extrem lustiger und gut spielbarer Multiplayer Modus und lustiges Bodenkampf-Konzept, aber in anderen Bereichen nicht annähernd so komplex und gut spielbar. Und so ist das überall. Ob es nun die komplexe Diplomatie ist, der Völkerbaukasten (der alleine es mit Spore aufnehmen könnte, oder sogar besser ist), die selbst bestimmbaren Schiffsentwürfe (hmm, Todestern mit vier Sternenkonvertern) oder die Hintergrundstory des Games. Natürlich alles in recht spartanischer Grafik, aber das war ja egal, man konnte SPIELEN.
Alles hatte einen signifikanten Einfluss. ein falsch gesetzter Punkt im Völkerbaukasten konnte einem schon das Genick brechen, oder ein Schiff mit falscher Waffenbestückung oder oder oder. Dadurch ist das Spiel für Anfänger natürlich schwer zu durchschauen und recht frustrierend, wenn die eigene kleine Flotte von den Antaranern willkürlich zerbombt wird. Aber es kommt der Punkt, an dem man weiß wie man reagieren muss, und wenn man dann das erste mal mit hohen Verlusten ein fremdes Schiff geentert hat und tatsächlich mit glück eine Technologie erbeuten konnte, kannte das Glücksgefühl keine Grenzen.
Auch die Siegesbedingungen waren toll. Man konnte sich im galaktischen Rat wählen lassen, alles erobern oder die Anteraner vernichten. Was sehr lustig war: Wenn man im Rat die eigene Wahl zum Herrscher der Galaxie boykotierte, verbündeten alle anderen sich gegen dich um dich anzugreifen, weil du ja ein Rebell gegen den Rat bist. Das fand ich sehr komisch^^ Noch heute spiele ich das Game immer wieder mal gerne, man kann immer mal eine neue Kombination im Baukasten versuchen. Mal nur auf Spionage und Sabotage setzen, oder mal Bodenkampf hochsetzen und den Gegner früh angreifen, oder man macht es sich absichtlich schwer mit einem unkreativen abstoßenden Volk.
5) Perfect Dark (N64)
Das beste Spiel, das auf dem N64 erschienen ist. Wenn man drei Freunde hat, kann man sich mit dem Spiel ohne Probleme ein Jahr in einen Atombunker verziehen und hat garantiert keine Langeweile.
Wenn man sich die Entwicklung des Multiplayermodus auf dem N64 ansieht und bei den Anfängen Mario Kart 64 und Lylatwars beginnt, sieht man direkt den großen Unterschied zu Perfect Dark. Während man am Anfang vielleicht 2-3 Spielvarianten und umständliche Spieleranzahl Anwahl hatte (Lylatwars musste man sogar die Kontroller gemäß der Spieleranzahl einstöpseln), ist Perfect Dark der ÜBERhimmel gewesen. Zig Spielmodi, Karten und Konfiguriermöglichkeiten, dazu das motivierende Challenge- und Rangsystem, taten ihr übriges um dem Spiel ein extrem lebendiges Gefühl zu verleihen.
Dazu kommen Dinge wie ein Kampagnen Co-Op Modus und der Counter Co-Op Modus. Dazu das Beste was grafisch auf dem N64 möglich war. Rare gehört für dieses Spiel eigentlich in Gold eingegossen. Dieses Spiel hat mir jedenfalls den unregelmäßigsten Schlaf meines bisherigen Lebens beschert, weil eigentlich immer jemand hier war der zocken wollte. Ich war, bevor ich Perfect Dark gespielt habe, überhaupt kein Egoshooter-Fan, aber das Spiel hat das nachhaltig geändert. So viel Spaß über eine so lange Zeit mit so vielen Leuten hatte ich nie wieder. Schade, das es nie eine PC-Version mit angepasster Grafik und Multiplayermodus gab. Der Spaß, den eine an einem Spawnpunkt montierten Laptongun verschaffte, ist einfach unvergleichlich
6) Mechwarrior 4 (PC)
Wie jeder weiß bin ich ein ziemlich großer Gundam-Fan, was man ja ziemlich gut an meinen anderen Blogeinträgen erkennen kann, aber meine Liebe für übergroße humanoide Kampfroboter wurde schon wesentlich früher geweckt. Und zwar mit einem Spiel namens Mechwarrior 2, das ich damals mit einem Kumpel auf dem Rechner seines Vaters spielte (einem p90!).
Wir haben stundenlang Mech-Konfigurationen ausgetestet und sogar Listen ausgedruckt, um schneller nachsehen zu können. Später habe ich dann Mechwarrior 3 und natürlich dann auch Teil 4 gespielt. Während der dritte Teil noch sehr an den Zweiten erinnerte mit dem sehr sperrigen Equipment-Management, das aus kritischen Plätzen und Gewicht bestand, wurde das in Mechwarrior 4 sehr (zu sehr) vereinfacht. Aber dadurch wurde eine komplett neue Dynamik ins Spiel gebracht, die vor allem im Multiplayer für extremen Spaß gesorgt hat. Da jeder Mech jetzt eine Vorgabe an Slots hatte, war die Bestückung zwar weniger kniffelig, aber man konnte nicht mehr ganz so extreme Designs ausprobieren – jedenfalls auf dem ersten Blick. Mit etwas Fantasie konnte man wahre Höllenmaschinen zusammenbauen. Zwar gab es im Netzt nur ein paar wirklich gut spielbare Konfigurtionen, aber wer mich kennt weiß, dass ich nie irgendeinen Mainstream-Scheiss spiele. Meine Konfigs waren daher immer ziemlich ungewöhnlich. Und wenn World of Warcraft nicht gekommen wäre, hätte ich mich sicher einem Clan angeschlossen und hätte es dann sehr aktiv im Netz gespielt.
7) Starcraft (PC)
Mein erstes PC-Spiel, gekauft knapp 5 Monate bevor ich überhaupt einen PC hatte! Ja, ich bin dem Berichterstattungshype erlegen und habe es mir direkt gekauft. Natürlich konnte ich es bei meinen Freunden ein klein wenig anspielen. Aber erst mit meinem eigenen PC konnte ich in das Spiel eintauchen. Und es hat mir endlose Stunden an Spass gebracht. Ob es die Kampagne war oder einfache Gefechte gegen die CPU, das tolle Feeling konnte mich immer mitreißen. Die blizzard-typische dichte Atmosphäre tat ihr übriges. Man konnte sich einfach super mit dem Spiel identifizieren.
Später dann, als ich endlich Internet hatte, war es auch dieses Spiel, das ich zuerst aktiv gespielt habe. Auch mein erster Online-Clan war ein Strcraft-Clan
Wir haben sogar an Liga-Spielen teilgenommen, zwar nicht sonderlich erfolgreich aber immerhin. Und dieser Zeit verdanke ich auch noch einen Battlenet Account, so einer mit eckigen Klammern vorne (Was ja nach irgendeinem Patch nicht mehr ging :/). [tk]NIE, da war ich lange Zeit mächtig stolz darauf^^. [tk] steht im übrigen für “the kings clan”. Ja ich weiß, es ist ein dummer Name, aber es war halt einen Anfang.
Zudem habe ich damals extrem lustige Leute kennen gelernt und habe meine Internet-noob Dummrumflame-Zeit im [tk]-Forum abgesessen. So dass ich auch jetzt gefahrlos mit anderen Menschen im Internet kommunizieren kann. Starcraft wird immer einen besondern Platz inne haben, und ich freu mich schon richtig auf Teil 2!
Kaiser (C64)
Ich glaube, das war mein erstes rundenbasiertes Strategiespiel das ich gespielt habe. Ich bin zwar erst recht spät bei einem Kumpel darüber gestolpert, aber dann sehr ausgiebig daran hängen geblieben. Es hatte schon alles was man erwartete: Landzugewinn, Kriege, einen Wirtschaftsteil und dazu noch einen recht kniffeligen Steuereinzugsteil. Und was man sich heute kaum vorstellen kann, es wurde komplett per Joystick gesteuert.
Sieger war der, der als erstes einen Palast plus Kathedrale errichtet hatte und einige andere Anforderungen erfüllen konnte. Um einen fortgeschrittenen Kontrahenten davon abzuhalten, blieb einen eigentlich nur der Krieg übrig, um mit Kanonen die Gebäude des Anderen zu Müll zu zerbomben. Zudem gab es Landzugewinn und Reparationen für den Sieger, und noch einen Multiplayermodus, durch den das Spiel erst wirklich interessant wurde. Vor allem die Kriege untereinander, die meistens mit einem Computerabsturz endeten, waren furios. Nichts war frustrierender, als wenn beide Seiten ihre riesigen Armeen positioniert hatten und dann das Spiel einfach mal in die Knie ging – wieder ein Nachmittag für Nichts über den Jordan gejagt :D.
Später gab es von dem Spiel auch eine sehr schlechte PC-Version. Auf eine zeitgemäße PC-Version warte ich eigentlich immer noch, mit toller Grafik, einfachen Gameplay, überzeugender Steuerung und brauchbaren multiplayer Modus.
9) Bundesliga Manager Professional (PC)
Das erste Spiel, das ich “richtig” auf dem PC gespielt habe, damals bei einem Klassenkameraden auf seinem 286er! Von der Schule ging es praktisch direkt zu ihm, und dann ging es zu zweit los, und ich war immer besser
Das Game hat mir auch das einzige Mal in meinem Leben Ausgehverbot beschert, weil ich nicht mal zum Abendessen nach Hause ging, um weiter zocken zu können. Hach, das war eben ein Spiel, in das man sich noch hineinsteigern konnte.
Natürlich bleiben die vielen Unzulänglichkeiten auch im Gedächtnis, wie die chronisch unterbesetzte Transferliste oder das gefickte Gehaltsystem, wenn die eigenen Spieler zu gut wurden. Aber auch die lustigen Momente wie die Zeitungsartikel am Ende eines Spieltages, oder die Weihnachtsüberraschung, oder wenn man am Geburtstag der Programmierer eine Minute inne halten soll und dann beschimpft wird, wenn man das Fenster frühzeitig schließt. So viele gute Erinnerungen… In der Zeit habe ich natürlich auch Command & Conquer 1 und Transport Tycoon kennengelernt, welche mich ebenfalls extrem geprägt haben. Und irgendwann kam dann bmh, das war dann leider zu viel des Guten, jede Menge Funktionen aber zu wenig Atmosphäre.
10) World of Warcraft (PC)
Mein erstes mmorpg, und seit der Beta-Version auch das Einzige. Kein Spiel hat bisher in diesem Umfang meine Zeit beansprucht. Trotzdem war der Spaß den ich damit erlebt habe enorm. Und natürlich habe ich dadurch auch etliche Leute kennen gelernt und als Freunde gewonnen.
Zudem ist die Community extrem groß und dadurch kann man eigentlich immer irgendwas machen. Und ich muss dem Spiel zugute halten, dass ich dadurch sehr viel Geld gespart habe, da ich nebenher kaum noch was anderes gespielt bzw. überhaupt gemacht habe.
Ich habe trotzdem länger überlegt ob ich es in die Liste mit aufnehmen soll, denn es sind die Leute die mich ans Spiel binden, und nicht das Spiel selber.
Diese Liste ist natürlich nur eine Auflistung persönlicher Vorlieben ohne jeden objektiven Bezug.
Hier nun die Liste mit Spielen, die ich auch gerne gespielt habe und erwogen habe hier in die Liste mit aufzunehmen. Aber ich habe das Gefühl,
dass ich da auch noch etliches vergessen habe, aber sobald ich weiß was ich nicht weiß werde ich das nachtragen.
Alternativen:
Transport Tycoon, Diablo 2, Command & Conquer, Locomotion, Star Fleet Academy, Hanse, North and South, Scorched Planet, Lufia, Grandia 2, Tales of Phantasia, Final Fantasy 1, Secret of Mana, Karl-Heinz Rummeniges Player Manager, Mario Kart 64, Virtua Tennis 2, F-Zero, Super Street Fighter 2, Medieval 2 – Total War, Heroes of Might & Magic 3, Birth of the Ferderation, Rise of Nations, Super Mario 64, Super Mario World 2 – Yoshis Island, Sim City, Axelay.
am Ende noch ein dank an meinen Freund Mark Soul ohne den das hier noch immer nicht fertig gewesen wäre.
Besucht doch mal seine homepage:
http://www.geocities.com/ranmafiction/fanfic.html
Viele der Games zähle ich auch zu meinen Lieblingen, bei meiner, derzeit nur im Kopf befindlichen Top-Ten-Liste müsste ich noch irgendwo Monkey Island 2, Woodruff und der Schnibbel von Azimuth und all-time N64 Multiplayer favourite Turok: Rage Wars unterbringen.
Aaaaaaaah. Es gibt soviele gute Spiele
Also ohne die Monkey-Island-Trilogie ist die Liste unvollständig (Teil 4 ist Bullshit!)
Mit großer Freude gelesen!